Unsichtbares Innsbruck: Ein literarischer Stadtführer

Ich, Elena Krstic, bekenne mich hiermit zum Defätismus.

Ich erkenne das Scheitern als bestimmendes Lebensprinzip an.

In meinen Worten und Werken nehme ich es freudig an.

– Unsichtbares Innsbruck: Abreise und Ankunft

Geschichte ist Literatur.

Geschichte findet nicht statt, sie wird geschrieben. Der Autor wählt bewusst und unbewusst Namen, Daten und Ereignisse aus und stellt sie in „den großen Zusammenhang“ – die Erzählung. Nicht (eine) Wahrheit, sondern ihre Inszenierung steht im Mittelpunkt.

Unsichtbares Innsbruck: Ein literarischer Stadtführer

Ein Innsbruck, das man in Büchern nicht findet.

Diesem postmodernen Verständnis von Geschichte folgt „Unsichtbares Innsbruck“, das den Leser geistig wie körperlich an Orte führt, die für gewöhnlich unerwähnt bleiben oder übersehen werden. So zeigt eine der Touren das Olympische Dorf als einen Ort, an dem Moderne und Anti-Moderne aufeinander prallen und so den widersprüchlichen Charakter des Stadtteils prägen; eine andere stellt das jüdische Innsbruck vor.

Unsichtbares Innsbruck: Ein literarischer Stadtführer

Alles ist erlaubt.

Ziel ist keine, ohnehin illusorische, objektive Stadtgeschichtsschreibung. Die „Fiktion des Faktischen“ (H. White) wird um das „Faktische der Fiktion” (M. Foulland) ergänzt. In den Texten zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten finden sich Lücken und Leerstellen, (Halb- und Un-)wahrheiten, die den Leser zur Auseinandersetzung mit der Stadt Innsbruck und ihrer Geschichte einladen.

Unsichtbares Innsbruck
Staudacher/Moser/Staudacher
In allen Buchhandlungen und bei Amazon
ISBN 3-200-00404-5

PepperWeb: Design und Layout
Diese Seite wurde nach den Richtlinien des W3C für einen barrierefreien Zugang erstellt.
www.pepperweb.net bzw. info@pepperweb.net

éditions foulland, Mag. Gerhard Moser
Daxgasse 19, A 6020 Innsbruck
redaktion@foulland.com bzw. (+43 512) 29 34 38
„ein freier Raum für unfreie Menschen”